In diesem Beitrag erfahren Sie:

  • welche neue Funktionalitäten in das Polnische Lokalisierungspaket Oracle NetSuite 2025.5 eingeführt wurden;
  • welche neue Verbesserungen an dem Polnischen Lokalisierungspaket Oracle NetSuite 2025.5 vorgenommen wurden.

Das Polnische Lokalisierungspaket (PLP) führt eine Erweiterung der ursprünglichen Funktionalität von Oracle NetSuite ein. Es handelt sich um eine Reihe von Modulen, die entwickelt wurden, um Ihr NetSuite-Finanzsystem in Übereinstimmung mit den Anforderungen des polnischen Rechnungslegungsgesetzes vollständig zu unterstützen. Unser Team aktualisiert regelmäßig unser Lokalisierungspaket, daher präsentieren wir Ihnen die neuesten Funktionalitäten des Polnischen Lokalisierungspakets Oracle NetSuite 2025.5.

FUNKTIONALITÄTEN:

Wir haben Unterstützung für den elektronischen Versand von Steuererklärungen und SAF-T auf Geräte mit macOS erweitert. Beim Erstellen einer elektronischen Signatur ist es möglich, einen Hardwareschlüssel oder eine externe Datei mit einer Signatur zu verwenden und einen beliebigen Ort auf dem Computer anzugeben.

 

2.1. Bearbeitung von Drittpartei-Angaben in KSeF

Bei Ausgangsbelegen haben wir einen zusätzlichen Abschnitt KSeF Third Entity eingeführt, der Felder zur Bearbeitung der Angaben der sog. Drittpartei anzeigt, die auf Belegen erscheinen können.

Für jeden Beleg kann man maximal drei Drittparteien wählen. Wir unterstützen auch ein Szenario, in dem die Angaben des Empfängers im Abschnitt Shipping address eingegeben werden. Diese Werte können als Drittpartei-Angaben verwendet werden, die in der XML-Datei KSeF 2.0 angegeben werden.

Alle durch die KSeF-Struktur vorgesehenen Rollen können bestimmt werden:

  • Factor
  • Empfänger
  • Ursprüngliches Unternehmen
  • Zusätzlicher Käufer
  • Rechnungsaussteller
  • Zahlungsabwickler
  • Gebietskörperschaft – Aussteller
  • Gebietskörperschaft – Empfänger
  • Mitglied einer Mehrwertsteuergruppe – Aussteller
  • Mitglied einer Mehrwertsteuergruppe – Empfänger
  • Mitarbeiter

 

2.2. Unterstützung für Anzahlungsrechnungen

Wir bieten vollständige Unterstützung für Anzahlungsrechnungen bei der Datengenerierung für KSeF. Darüber hinaus haben wir eine neue Art von Transaktion – Settlement invoice –  eingeführt, die eine teilweise Herausgabe von Waren vor dem Abschluss der Anzahlung ermöglicht.

 

2.3. Unterstützung für Offline-Modus-Kennzeichnungen auf einer Rechnung

Wir haben Unterstützung für Kennzeichnungen der Ausgangsbelege bei ihrem Versand im Offline-Modus eingeführt. Diese Information wird von dem KSeF-Portal zurückgegeben, wenn das Belegdatum von dem Datum seiner Registrierung im KSeF abweicht.

 

2.4. Unterstützung für QR-Codes auf PLP-Ausdrucken von Ausgangsbelegen

Wir haben die Darstellung von QR-Codes auf den Ausdrucken von Ausgangsbelegen des Polnischen Lokalisierungspakets eingeführt. Richtige Angaben erscheinen je nach dem Bearbeitungsstatus des Belegs in KSeF:

  • Für in KSeF gesendete und ordnungsgemäß validierte Belege erscheinen auf dem Ausdruck eine in KSeF zugewiesene Rechnungsnummer und ein QR-Code, der zum Bestätigungsstatus des Belegs weiterleitet. 

  • Für Belege, für die eine XML-Datei für KSeF generiert wurde, diese aber nicht gesendet werden kann, werden zwei QR-Codes auf dem PLP-Ausdruck eingefügt, die die Informationen über den verwendeten Offline-Modus und über das Zertifikat des Belegausstellers enthalten.

VERBESSERUNGEN:

Wir haben Verbesserungen für das KSeF registry-Modul implementiert, das zum Import von Eingangsbelegen in das NetSuite-System verwendet wird:

  • Wir haben Unterstützung für den Import von Umsätzen in Form von Expense report eingeführt Sie gilt für Eingangsumsätze im Zusammenhang mit einer Drittpartei, die von dem Lieferanten in KSeF als Mitarbeiter definiert ist.
  • Wir haben die Möglichkeit bereitgestellt, Expense report form für importierte Umsätze anzugeben.

  • Wir haben es ermöglicht, eine Hierarchie in Bezug auf die abgerufenen Standardparameter zu etablieren, wie z. B. Klassifikatoren department, class, location und Angaben items/expenses. Zu importierende Angaben können von der Lieferantenkartei bzw. von der Waren- und Dienstleistungskartei heruntergeladen oder manuell im KSeF registry-Modul (Suitelet) eingegeben werden.

Wir haben eine automatische Weiterleitung von Anfragen an das GUS-System und die Weiße Liste der Umsatzsteuerpflichtigen eingeführt, damit die von den GUS-Systemen und die Weiße Liste auferlegten  täglichen Anfragengrenzen nicht überschritten werden. Diese Verbesserung soll gelegentliche Timeout-Fehlermeldungen ausschließen. Diese Änderung gilt für folgende Vorgänge:

  • PLP Update GUS/VIES,
  • PLP Verify VAT,
  • PLP Check whitelist.