Wenn Sie sich fragen, ob Sie sich für eine einfache Aktiengesellschaft polnischen Rechts (einfache AG) oder eine klassische Aktiengesellschaft (AG) entscheiden sollen, haben dabei die Methoden der Mittelbeschaffung, der Einstieg von Investoren, die Möglichkeit des Börsengangs und die Flexibilität des Managements die größte Bedeutung. Für Startups und Technologieunternehmen ist einfache AG (poln. PSA) in der Regel eine flexiblere Lösung, während AG (poln. S.A.) weiterhin der Standard für große Kapitalvorhaben und Unternehmen, die einen Börsengang planen, bleibt. 

Beide Rechtsformen ermöglichen die Aktienemission und Geschäftsentwicklung mit Unterstützung von Investoren, sie wurden jedoch für völlig unterschiedliche Bedürfnisse der Unternehmer entwickelt. Die Wahl der geeigneten Rechtsform sollte nicht nur die Kosten der Unternehmensgründung, sondern auch Pläne für Finanzierung, Eigentumsentwicklung und einen möglichen Ausstieg aus der Investition berücksichtigen. 

 

Einfache AG oder klassische AG? Wichtigste Unterschiede in 60 Sekunden

Falls Sie eine schnelle Antwort suchen, veranschaulicht die folgende Zusammenstellung die wichtigsten praktischen Unterschiede.

Eine einfache Aktiengesellschaft (einfache AG) kann eine gute Wahl sein, wenn:

  • Sie ein Startup oder ein innovatives Projekt entwickeln,
  • Sie vorhaben, Finanzierung aus Venture Capital-(VC)-Fonds oder von Business Angels zu beschaffen,
  • Sie die Rechte der Investoren und Gründer flexibel gestalten möchten,
  • der Hauptwert des Unternehmens Wissen, Technologie oder geistiges Eigentum ist,
  • Sie Aktien im Austausch für Arbeitsleistung, Dienstleistungen oder Know-how übernehmen möchten,
  • Sie weitere Investitionsrunden erwarten. 

Eine klassische Aktiengesellschaft (AG) kann eine bessere Lösung sein, wenn:

  • Sie ein großes Vorhaben durchführen, das erhebliches Kapital erfordert,
  • Sie einen Börsengang planen,
  • Sie eine breite Aktionärsstruktur erwarten,
  • Sie hauptsächlich mit institutionellen Investoren zusammenarbeiten,
  • Sie eine Organisation entwickeln, die auf dem öffentlichen Markt tätig ist.

Der wichtigste Unterschied zwischen einer einfachen Aktiengesellschaft und einer klassischen Aktiengesellschaft beruht auf dem Geschäftszweck. Einfache AG ist darauf ausgelegt, dynamisch zu wachsen und Investoren in den frühen Entwicklungsphasen anzuziehen. Eine klassische Aktiengesellschaft ist hingegen eine naheliegende Wahl für Großunternehmen oder Unternehmen, die an die Börse gehen wollen.

Warum wurde einfache Aktiengesellschaft eingeführt?

Über viele Jahre standen Unternehmer, die moderne Unternehmungen entwickelten, vor einer schwierigen Entscheidung. Eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung erfüllte nicht immer die Erwartungen von Venture Capital (VC)-Investoren, während eine klassische Aktiengesellschaft teuer und stark formalisiert war. 

Als Reaktion auf die Entwicklung des Startup-Marktes und der VC-Fonds führte der Gesetzgeber eine einfache Aktiengesellschaft ein. Ziel war es, eine Rechtsform zu schaffen, die eine einfachere Kapitalbeschaffung, größere organisatorische Flexibilität und eine effizientere Durchführung innovativer Vorhaben ermöglicht.

 

Was sind die wichtigsten Unterschiede zwischen einfacher AG und klassischer AG?

Kurz gesagt:

  • Einfache AG bietet eine größere organisatorische Flexibilität und Vermögensflexibilität,
  • Einfache AG erleichtert die Gewinnung von Investoren in den frühen Entwicklungsphasen,
  • Einfache AG ermöglicht die Übernahme von Aktien für Arbeitsleistung und Dienstleistungen,
  • Einfache AG sieht einen vereinfachten Aktienhandel vor,
  • Einfache AG ermöglicht eine schnellere Beendigung der Unternehmenstätigkeit,
  • Klassische AG eignet sich besser für große Investitionsprojekte,
  • Klassische AG ermöglicht IPO (Initial Public Offering) und Börsengang. 

 

Flexibilität der Vermögensstruktur – erster großer Unterschied

Einer der größten Vorteile einer einfachen AG ist die Möglichkeit, ein Unternehmen mit einem Mindestaktienkapital von nur 1 PLN zu gründen. Eine solche Struktur ermöglicht es Unternehmern, die Ressourcen auf Produkt-, Technologie- oder Vertriebsentwicklung zu konzentrieren, anstatt das Kapital für formelle Zwecke einzufrieren.

Im Falle einer klassischen Aktiengesellschaft gilt ein Mindestgrundkapital von 100.000 PLN. Dieses Modell wurde hauptsächlich für größere Unternehmen und umfangreichere Kapitalstrukturen entwickelt. 

 

Darf man bei einer einfachen AG die persönliche Arbeitsleistung in die Gesellschaft einbringen?

Ja. Dies ist eine der größten Besonderheiten einer einfachen AG.

Die Gründer können Aktien im Austausch für:

  • Arbeitsleistung,
  • Erbringung von Dienstleistungen,
  • unveräußerliches Know-how,
  • Kompetenzen und Geschäftserfahrung

übernehmen.

Bei einer klassischen Aktiengesellschaft ist eine solche Lösung nicht möglich. Einlagen müssen einen materiellen Wert haben, der bewertbar ist und in der Bilanz erfasst werden kann. 

Das ist eine wichtige Information für Unternehmer. Für Technologie-Startups oder Vorhaben, die auf geistigem Eigentum basieren, liegt der größte Wert oft nicht in finanziellen Ressourcen, sondern in Wissen, Erfahrung und der entwickelten Technologie. Einfache AG ermöglicht es, diese Besonderheit bereits bei der Unternehmensgründung zu berücksichtigen. 

 

Erleichtert eine einfache AG die Gewinnung eines Investors?

In vielen Fällen ja. Die Rechtsform wirkt sich auf die Attraktivität des Unternehmens für Investoren, das Tempo der Investitionsrunden und auf den Einstieg neuer Investoren aus. Einfache AG ist gerade in Bezug darauf konzipiert. 

Einfache AG ermöglicht eine effiziente Kapitalbeschaffung und Durchführung weiterer Investitionsrunden ohne übermäßige Formalitäten. Die Vorschriften sehen weitreichendes Ermessen bei der Gewährung besonderer Rechte an Aktionäre vor. Dadurch fällt es den Gründern leichter, nach dem Einstieg der Investoren die Kontrolle über das Wachstum des Unternehmens zu behalten. Im Falle einer einfachen AG kann man außerdem Lösungen nutzen, die die Position der Gründer bei nachfolgenden Aktienemissionen und der Gewinnung neuer Investoren schützen.

 

Wann gewinnt eine klassische Aktiengesellschaft Vorteil?

Das ist eine gute Lösung bei Finanzierung von großen Vorhaben und Vorbereitung auf den Börsengang. AG ist institutionellen Investoren gut bekannt und ist seit Jahren die Grundform für große Investitionsprojekte. Wenn ein Unternehmer plant, an die Börse zu gehen, bleibt eine klassische Aktiengesellschaft unschlagbar. Eine einfache AG kann nicht an der Börse notiert werden. Vor IPO ist es daher notwendig, eine solche Gesellschaft in eine klassische Aktiengesellschaft umzuwandeln.

 

Einfache Aktiengesellschaft und klassische Aktiengesellschaft – Vergleich wichtiger Merkmale

Bei der Wahl der Rechtsform sollte man nicht nur die Höhe des Anfangskapitals berücksichtigen.

 Einfache AG (poln. PSA)Klassische AG (poln. S.A.)
AnfangskapitalAktienkapital ab 1 PLNVerpflichtendes Grundkapital von mindestens 100.000 PLN
Einlagen der GründerEs ist möglich, Aktien für Arbeitsleistung oder Dienstleistungen zu übernehmenVermögenseinlagen sind erforderlich
Gewinnung von InvestorenEine Lösung, die für Start-ups und Investitionsrunden entwickelt wurdeEin Modell, das institutionellen Investoren gut bekannt ist
AktienhandelWeniger Formalitäten bei EigentümerwechselVerfahren angepasst an eine größere Anzahl von Aktionären
ManagementMöglichkeit, das Modell des Verwaltungsrats zu verwendenKlassisches Modell des Vorstands und Aufsichtsrats
BörseKein Börsengang möglichVolle Möglichkeit, an GPW und NewConnect zu gehen
LiquidationVereinfachte Verfahren für Beendigung der Unternehmenstätigkeit (Möglichkeit der Übernahme des Vermögens von Aktionären)Formellerer Liquidationsprozess

 

Geschäftsbeispiele – wann eine einfache AG und wann eine klassische AG?

Im Folgenden finden Sie einige Beispiele, die Ihnen helfen, die Unterschiede zu verstehen und die richtige Rechtsform für Ihr Vorhaben auszuwählen.

Ein Technologie-Startup, das eine SaaS-Plattform entwickelt

Drei Gründer entwickeln Software und haben vor, einen Venture Capital-Fonds zu beschaffen. Der größte Wert des Projekts sind die Technologie und das Wissen des Teams.

In einem solchen Fall erweist sich eine einfache AG oft als die naheliegendste Lösung. Sie ermöglicht, Aktien für Arbeitsleistung zu übernehmen, Investitionsrunden leichter durchzuführen und Kontrolle über das Unternehmen trotz des Einstiegs von Investoren zu behalten. 

Ein Softwarehaus mit einer internationalen Expansionsstrategie

Das Unternehmen expandiert in neue Märkte und erwägt, einen Brancheninvestor zu gewinnen.

Eine einfache AG kann die Flexibilität bieten, die notwendig ist, um weitere Aktienemissionen durchzuführen und Interessen der Gründer angemessen zu schützen. 

Ein Unternehmen, das ein innovatives EE-Projekt entwickelt

Das Unternehmen plant, mehrere private Investoren anzuziehen und die weitere Entwicklung der Technologie zu finanzieren.

In einem solchen Modell entspricht eine einfache AG gut den Bedürfnissen einer schnellen Kapitalbeschaffung und einer flexiblen Gestaltung der Investor-Beziehungen. 

Eine große Unternehmensgruppe, die IPO vorbereitet

Das Unternehmen plant, an die Börse zu gehen und einen großen Aktionärskreis aufzubauen.

In diesem Szenario ist eine klassische Aktiengesellschaft, die IPO und die Tätigkeit auf dem Kapitalmarkt ermöglicht, eine geeignete Lösung.

 

Welche Form der Gesellschaft eignet sich am besten bei bestimmten Geschäftstypen?

Unternehmer stellen oft nicht die Frage: "Was ist der Unterschied zwischen einer einfachen AG und einer klassischen AG", sondern vielmehr: "Welche Form ist für mein Unternehmen am besten geeignet?” Die Antwort hängt hauptsächlich vom Geschäftsmodell, den Finanzierungsplänen und der Entwicklungsstrategie ab.

Technologie-Startup

Meistens: einfache AG

Wenn ein Unternehmen Software, SaaS-Plattformen, KI-Lösungen oder andere innovative Technologien entwickelt, bietet eine einfache AG in der Regel die größte Flexibilität. Sie erleichtert die Beschaffung von Finanzierung aus Venture Capital-Fonds, ermöglicht es Ihnen, Aktien für Arbeitsleistung oder Know-how zu übernehmen und weitere Investitionsrunden effizient durchzuführen.

Softwarehaus

Meistens: einfache AG

Für Unternehmen, die hauptsächlich auf Teamkompetenz, Fachwissen und geistigem Eigentum basieren, ermöglicht eine einfache AG eine bessere Widerspiegelung des tatsächlichen Unternehmenswerts und bietet eine größere Eigentümerflexibilität.

Ein Startup, das durch Venture Capital-Fonds finanziert wird

Meistens: einfache AG

Eine einfache Aktiengesellschaft ist für Unternehmen gedacht, die Finanzierung aus Venture Capital-(VC)-Fonds oder von Business Angels beschaffen. Die Mechanismen für Bevorzugung von Aktien und vereinfachter Aktienhandel entsprechen gut den Bedürfnissen der Investoren und Gründer.

Eine Gesellschaft, die KI- oder EE-Projekte entwickelt

Meistens: einfache AG

Stufenweise entwickelte Projekte, die aufeinanderfolgende Finanzierungsrunden und Beteiligung privater Investoren erfordern, profitieren in der Regel von den flexiblen Lösungen, die für eine einfache AG vorgesehen sind.

Ein großes Fertigungs- oder Industrieunternehmen

Meistens: klassische AG

Wenn ein Unternehmen erhebliche Finanzierung benötigt, eine umfangreiche Organisationsstruktur hat oder die Beteiligung institutioneller Investoren vorsieht, kann eine klassische Aktiengesellschaft besser zu den Bedürfnissen des Unternehmens passen.

Eine Unternehmensgruppe, die Börsengang plant

Meistens: klassische AG

Wenn das Ziel darin besteht, Kapital an dem öffentlichen Markt zu beschaffen und IPO durchzuführen, ist die Wahl einer klassischen Aktiengesellschaft in der Regel eine naheliegende Lösung. Eine einfache AG kann nicht an der Börse notiert werden.

Ein Familienunternehmen, das Nachfolge plant

Gesellschaftsform richtet sich nach Zielen der Eigentümer

Wenn es eine Priorität ist, die Rechte der Aktionäre flexibel zu gestalten und die Eigentumsprozesse zu vereinfachen, sollte man eine einfache AG in Betracht ziehen. Wenn das Unternehmen hingegen im großen Stil tätig ist und eine umfangreiche Eigentumsstruktur vorsieht, kann eine klassische AG eine geeignete Lösung sein.

 

Häufigste Fehler bei der Wahl einer einfachen AG oder einer klassischen AG

Unternehmer konzentrieren sich oft ausschließlich auf das Anfangskapital und lassen die langfristigen Folgen der Wahl einer Rechtsform außer Acht.

Zu den häufigsten Fehlern gehören:

  • die Auswahl einer klassischen AG ausschließlich aus Prestigegründen,
  • Nichtberücksichtigung des geplanten Einstiegs der Investoren,
  • fehlende Analyse weiterer Finanzierungsrunden,
  • Außerachtlassen der Fragen, die mit dem Ausstieg aus der Investition zusammenhängen,
  • Unterschätzung der Bedeutung der unternehmerischen Flexibilität, 
  • fehlende Strategie für einen möglichen Börsengang.

In der Praxis sollten die Geschäftsentwicklungspläne und nicht der aktuelle Geschäftsumfang das Hauptauswahlkriterium sein.

 

Einfache AG oder klassische AG – welche Rechtsform sollten Sie wählen?

Eine einfache AG bewährt sich gut, wenn:

  • Sie ein Startup aufbauen,
  • Sie ein innovatives Produkt entwickeln, 
  • Sie planen, VC-Finanzierung zu beschaffen,
  • Ihre Tätigkeit auf Know-how und geistigem Eigentum basiert,
  • Sie Wert auf eine flexible Management- und Eigentümerstruktur legen. 

Eine klassische AG ist eine bessere Lösung, wenn Sie:

  • ein großes Investitionsvorhaben durchführen,
  • einen Börsengang planen,
  • eine breite Aktionärsstruktur erwarten,
  • beabsichtigen, eine Finanzierung in sehr großem Maßstab zu beschaffen. 

 

Zusammenfassung

Es gibt keine universelle Antwort auf die Frage, ob eine einfache Aktiengesellschaft oder eine klassische Aktiengesellschaft besser ist. Die Entwicklungspläne des Unternehmens, das erwartete Finanzierungsmodell, die Art und Weise, wie Investoren einsteigen werden, und die Aussicht auf weiteres Wachstum sind dabei von entscheidender Bedeutung. 

In der Praxis wird eine einfache AG meist von Startups, Softwarehäusern, Technologieunternehmen, Unternehmen, die KI, SaaS, RES und andere Projekte auf Basis geistigen Eigentums entwickeln, ausgewählt. Eine klassische Aktiengesellschaft bleibt hingegen eine naheliegende Wahl für große Unternehmen, die sich auf einen Börsengang oder die Kapitalbeschaffung in großem Maßstab vorbereiten. 

Wenn Sie keine Zeit haben, alle Details zu analysieren, merken Sie sich die fünf wichtigsten Punkte:

  • Einfache AG ist hauptsächlich für Startups, innovative Projekte und Unternehmen gedacht, die bereits in einer frühen Entwicklungsphase Investoren gewinnen. 
  • Einfache AG bietet größere organisatorische Flexibilität, sie ermöglicht, Anteile für Arbeitsleistung oder Dienstleistungen zu übernehmen, und erleichtert die Durchführung weiterer Investitionsrunden. 
  • Klassische Aktiengesellschaft bleibt die Grundform für große Unternehmen und Unternehmen, die einen Börsengang planen. 
  • Die Wahl einer einfachen AG oder einer klassischen AG sollte in erster Linie aus dem geplanten Finanzierungsmodell, der Entwicklungsstrategie und den Erwartungen der Investoren resultieren. 
  • Für die meisten Technologie-Startups, Softwarehäuser und Unternehmen, die auf geistigem Eigentum basieren, wird eine einfache AG eine flexiblere Lösung sein, während sich eine klassische AG gut bei großen Investitionsprojekten und geplantem Börsengang bewährt. 

FAQ

Es gibt keine solche Rechtsform, die für alle Unternehmer geeignet ist. Eine einfache AG bietet mehr Flexibilität und wird oft von Startups gewählt, während eine klassische AG besser zu den Bedürfnissen großer Unternehmen und Unternehmen passt, die einen Börsengang planen.

In den meisten Fällen entscheiden sich Startups für eine einfache AG, weil es ihnen erleichtert, Investoren zu gewinnen, Aktien auszugeben sowie Aktien für Arbeitsleistung oder Dienstleistungen zu übernehmen. 

Nein. Vor dem IPO ist es daher notwendig, eine einfache AG in eine klassische AG umzuwandeln.

Ja. Einfache AG ist u.a. für Finanzierung der Startups durch Venture Capital-Fonds und Business Angels gedacht. 

Ja. Eine der Hauptannahmen dieser Rechtsform war es, die Gewinnung von Investoren und Durchführung weiterer Finanzierungsrunden zu vereinfachen.

Ja. Dies ist einer der grundlegenden Unterschiede zwischen einer einfachen AG und einer klassischen AG.

Sie kann ihnen durch umfangreiche Möglichkeiten der Bevorzugung von Aktien und die Nutzung von Gründeraktien mehr Kontrolle verschaffen. 

Die formellen Kosten sind in der Regel niedriger als bei einer klassischen Aktiengesellschaft, hauptsächlich aufgrund der fehlenden Verpflichtung zu einem Grundkapital von 100.000 PLN.

Grundsätzlich ja. Die Vorschriften sehen weniger Formalitäten im Zusammenhang mit der Übertragung von Aktien vor, was zum Anziehen neuer Investoren beiträgt. 

Einfache AG bietet Lösungen, die die Beendigung der Unternehmenstätigkeit vereinfachen, sodass dieser Prozess weniger zeitaufwendig sein kann als bei einer klassischen Aktiengesellschaft.

Ja. Dies ist ein häufiges Szenario für Startups, die nach Erreichen eines bestimmten Geschäftsumfangs planen, an die Börse zu gehen oder Kapital von institutionellen Investoren zu beschaffen.

Wenn Sie sich fragen, welche Rechtsform für Ihr Unternehmen am besten geeignet ist, sollten Sie diese Entscheidung mit Experten besprechen. Unsere Spezialisten aus dem Corporate Advisory Team bieten ihre Unterstützung nicht nur bei der Gründung jedes Unternehmens, sondern auch weitgehend bei der Umwandlung, Spaltung oder Verschmelzung bestehender Unternehmen und helfen dabei, Lösungen zu wählen, die den Bedürfnissen eines Unternehmens am besten entsprechen.

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