In diesem Beitrag beantworten wir folgende Fragen:
- Worauf zielen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ab?
- Warum sollte man Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden eines Unternehmens anpassen?
Über Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurde bereits viel geschrieben: dass man sie haben muss, dass sie bestimmte Elemente enthalten sollen... Mehr dazu kann man nicht nur in den Presseartikeln, sondern vor allem in den Quellen lesen: z.B. in dem Rechnungslegungsgesetz (Art. 10) ) und in dem Internationalen Rechnungslegungsstandard 1 (IAS 1) sowie IAS 8. Es gibt zweifellos viele Beiträge, in denen die Grundlagen diskutiert werden, daher sollten wir – statt uns auf Vorschriften und Definitionen zu konzentrieren – kurz die Ziele von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden analysieren.
Warum sollte man Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ausarbeiten?
Nur wenige Menschen bemerken, dass Finanzberichterstattung viele Bereiche der Unternehmenstätigkeit kombiniert und bei entsprechender Anwendung ermöglicht, die Ergebnisse einer Organisation präzise darzustellen und zusammenzuführen, die sowohl „konkrete” Zahlen als auch differenziertere Beschreibungen umfassen. Ein von einer angesehenen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gründlich geprüfter Abschluss wird zunehmend von Interessenvertretern bemerkt und genutzt, was bedeutet, dass er für das Unternehmen selbst – abgesehen von einer tollen Verkaufswerbung, optimierter Lieferkette oder erfahrenem Personal des Unternehmens – ein beeindruckendes, einprägsames Markenzeichen und eine echte Visitenkarte sein kann, die für hohe Professionalität des Unternehmens steht.
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Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die für die Klarheit der Verfahren und Prozesse sorgen und zu einem Jahresabschluss führen, der die Wirklichkeit gut widerspiegelt, kann daher angemessene Fachkenntnisse der Führungskräfte bestätigen und beweisen, dass Entscheidungsträger bei einem bestimmten Unternehmen die Bedürfnisse der FiBu-Mitarbeiter im Bereich der Berichterstattung verstehen und die Organisation ganzheitlich als einen lebendigen, sich dynamisch entwickelnden Organismus betrachten. Die hochqualitative Rechnungslegung, die durch eine Prüfung des Jahresabschlusses und einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk des Wirtschaftsprüfers bestätigt wird, setzt zusätzlich das i-Tüpfelchen, indem dadurch der ordnungsgemäße Informationsfluss im Unternehmen, das Verstehen des Zwecks der Berichterstattung durch die Geschäftsleitung und die ordnungsgemäße Widerspiegelung der ausgeübten Geschäftstätigkeit in dem Jahresabschluss nachgewiesen wird.
Die Ziele der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sollten sicherstellen, dass die Rechnungslegung so durchgeführt wird, dass geeignete Entscheidungen getroffen werden können, was dem Unternehmen hilft, sich selbst Bedingungen zu verschaffen, die seine Entwicklung und langfristige Tätigkeit fördern.
Dank ordnungsgemäß ausgearbeiteten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden können in der Finanzberichterstattung u.a.
- Verkauf,
- Methoden der Erfüllung von Verpflichtungen eines Unternehmens,
- Vorteile und Risiken, die auf Geschäftspartner übertragen werden,
- Einkauf,
- gewährte Rabatte,
- Folgen von Verträgen über das Nutzungsrecht an einem Vermögenswert,
- Ermittlungen, ob das jeweilige Problem für das Unternehmen relevant ist oder nicht,
erfasst werden.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind daher in der Tat ein Satz aktueller Regeln und Leitlinien, die jedes Unternehmen von dem ersten Geschäftsvorfall begleiten sollten. Dieses Dokument soll als Wegweiser dienen, der zu hochwertiger Finanzberichterstattung führt, die als quantifizierte Visitenkarte des Unternehmens gilt.
Daher ist es wichtig zu bedenken, dass Sie gleichzeitig mit der Aktualisierung der im Unternehmen geltenden Regeln (und mit seiner Entwicklung) stets die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden anpassen und auf dem Laufenden bleiben sowie – falls nötig – sich von einem Wirtschaftsprüfer beraten lassen sollten, um neue Prozesse und Verfahren in diesem wichtigen Dokument fortlaufend zu berücksichtigen.